Und da saßen wir, auf der Parkbank wo nur jene Zehen die Sonne berührten. Ich lauschte deiner Stimme, wie du mir erzähltest, wie und warum jegliche deiner Beziehung zu Ende gingen. Und das fand ich nicht mal schlimm, ich lauschte einfach. Zeigte Verständnis oder lachte, weil es mir wirklich schwer fiel dich überhaupt ernst zu nehmen. Aber das macht dir nichts aus, du kannst mich schließlich ebenfalls nicht ernst nehmen in vielen Dingen. Du legtest deinen Arm um meine Schulter und zogst mich an dich heran. Ich bin verloren in deiner Mitte. Alles gedreht. Sinne wie vernebelt. Ich bin heillos betrunken von dir, da du keinen Zentimeter unverschont lässt. “Das ist böse.”, huschte es über deine Lippen und erst dann. herausgerissen aus meinen Gedanken, die du wieder mal veränderst, merkte ich, wie du mit deinen Händen über meine Narben strichst. Ich sagte nichts. Ich schaute nur hinab auf meinem Arm. Ich bin und bleibe verloren. “Hör auf damit. Versprich es mir, bitte”, fuhrst du fort. Wieder sagte ich nichts, aber mir war klar dass ich es dir gedanklich versprach. Gegen meinem Willen, gegen meine Abneigung gegenüber Versprechen. Du übersiehst die Fehler, verleihst Flügel wenn der Zweifel überwiegt. Und du spiegelst mich. Solange du bei mir bist, verspreche ich es. Jeden Tag.


21 Anmerkungen · #s #tesoro
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